Die Furlane (charakteristische Gewebeschuhe, die Papusse genannt sind) Am Ende des zweiten Weltkriegs wurden sie und werden noch auf dem Land des nahe liegenden Friaul Venezia Giulia (Gebiet im Nord-Öst Italien) gemacht, beim Benutzen Ausschussstoff wie alte, benutzte Fahrradreifen, um die undurchlässige Sohle zu machen; Jutasäcke zur Sohlewattierung; Gewebe und Lumen, die van laten Kleidungen kamen, oder die zufällig besorgt wurden, für die Oberleder. Sie wurden also als Notschuhe geboren, die ohne Kosten im Haus gemacht wurden, um die gewünschten aber finanziel unerreichbaren Lederschuhe zu ersetzen. Dank ihrem niedrigen Preis und dem Scharfsinn einiger Friulaner fangen sie an, sich in Venedig zu verbreiten. Dort wurden sie auch von den Gondelführern benutzt, weil ihre Gummisohle den Gondellack nicht beschädigte.
 
Venedig wurde also von Friulanischen Frauen besichtigt, die durch die "Calli" (=Gassen) und die "Campi" (=Plätze) der Stadt mit umgehängten Weidenkörben ihre Pantoffeln verkauften. Ein deiser Friulaner hatte in Pacht von der Venezianischen Gemeinde die Genehmigung, einen Verkaufsstand im Freien auf der Rialtobrücke zu eröffnen. Hier kann man noch heute die alten "Furlanen" finden, die aus Fahrradreifen gemacht wurden, zusammen mit den neuen Modellen, die von der Eingebung der darauffolgenden Furlanischen und Venezianischen Generationen geboren wurden: z.B. die Venezianischen oder die Sabot aus Samt oder aus bunten, orientalischen Seiden, alle streng handgenäht. Wenn Sie sie enzig haben möchten, dann bringen oder schicken Sie uns einen Stoff: wir werden sie machen.

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